Unser diesjähriges Pfingstlager (23.05.-25.05.2026) stand ganz im Zeichen des Weltalls: Unter dem Motto „Mission Nova – neue Heimat“ begaben sich unsere Wölflinge und Sipplinge gemeinsam auf eine Reise zu einer neuen Erde.

Zum Start verwandelte sich unsere große Jurte in eine Raumstation. Dort stellte sich zunächst die Crew vor und erklärte den großen Auftrag: Wir sollten ins Weltall aufbrechen, eine neue Erde finden und dort eine neue Heimat aufbauen. Nach einer gemeinsamen „Applaus-Rakete“ war klar – die Mission konnte beginnen! In gemischten Teams aus Wölflingen und Sipplingen machten sich unsere Astronauten bereit für das Abenteuer. Auf der neuen Erde überraschte uns ein Bewohner -der Alien Bommel. Er verstand schnell, was unsere Mission war und schloss sich der Crew an und versprach, uns zu unterstützen.
Bevor es richtig losgehen konnte, musste allerdings erst unser Basislager aufgebaut werden. Die Wölflinge errichteten ihre Wölfingszelte, während die Sipplinge ihre Kohten aufbauten. Nach dem Mittagessen – passend zum Thema gab es Raumschiff-Burger, UFO Brötchen, Planetensalat und Weltraumkäse – startete am Nachmittag unser großes Survival-Training. An verschiedenen Stationen konnten die Teams Punkte für ihre Mission sammeln. Es wurde Wasser gefiltert, geknotet, mit Nerfs gezielt, an Raketentreibstoff geforscht und Sternenkarten gebastelt und natürlich auch unsere Raumstation weiter dekoriert.
Nach einem Abendessen aus Alien-Parasitenwürmern, radioaktivem Reis und Meteoritenkäse konnten wir den Abend zunächst bei einer offenen Singerunde genießen. Doch dann erreichte uns plötzlich ein SOS-Funkspruch: Etwas war schiefgegangen! Die Teams folgten einer geheimnisvollen Spur aus Knicklichtern durch die Dunkelheit. Die Wölflinge erkundeten dabei den Wasserwerkspark, während die Sipplinge sich auf eine etwas längere Wanderung begaben. Am Ende fanden die Teams sogar eine Rettungskapsel mit einer kleinen Belohnung.
Am Sonntagmorgen wartete zunächst ein besonders galaktisches Frühstück auf uns: Sternenpancakes, Planeten aus Obst und natürlich Weltraumtee sorgten für den perfekten Start in den Tag. Anschließend erhielten die Teams ihren nächsten Auftrag: Die neue Erde muss erkundet werden, um den besten Lagerplatz zu finden. Dafür ging es auf Planeterkundung. Bei einer großen Schnipseljagd warteten zahlreiche Stationen auf die Teams. Ob Wassertransport, Spinnennetz durchqueren, Planeten Lauf-Memory, einen Weg über einen reißenden Lavastrom mit fliegenden Steinen zu finden, oder Hindernisparcours – überall waren Geschicklichkeit, Kreativität und vor allem Zusammenarbeit gefragt. An jeder Station konnten die Gruppen ein weiteres Puzzleteil ergattern. Stück für Stück entstand daraus am Ende ein Bild des perfekten Lagerplatzes – ausgerechnet unserem Basislager. Nach der Rückkehr wurde natürlich nicht einfach nur gekocht, sondern ein echtes Weltraumbuffet vorbereitet. Die Teams zauberten Sternenstaubsalat, Spacerollen, ein Asteroidenfeld aus Gemüse, Meteoritenbällchen und Weltraumfruchtsticks. Dazu gab es bunte Weltraumgetränke.
Am Abend wurde es dann etwas ruhiger. Gemeinsam versammelten wir uns am Lagerfeuer, beobachteten mit einem Teleskop den Mond und ließen den Tag ausklingen. Für einige Wölflinge und Sipplinge stand jedoch noch ein ganz besonderer Moment bevor: die Halstuchverleihung. In kleinen Gruppen mussten die zukünftigen Halstuchträger zunächst verschiedene Aufgaben lösen. Anschließend versammelten sich alle im Fackelkreis. Mit persönlichen Worten übergaben die Gruppenleitungen die Halstücher – ein besonderer Moment für die neuen Träger und für den ganzen Stamm. Danach wurde noch gemeinsam gesungen, bevor sich die meisten Astronauten langsam zur Ruhe begaben.
Der Montag begann mit einer letzten Morgenrunde und einem galaktischen Frühstück. Anschließend versammelten wir uns noch einmal in der großen Jurte. Die Crew hatte gute Nachrichten: Mission Nova war erfolgreich! Die gesammelten Punkte aus Survival-Training und Planeterkundung wurden ausgewertet und ein neuer Sicherheitschef auserkoren. Danach hieß es leider schon wieder: Basislager abbauen! Zelte und Kohten wurden abgebaut, Material verstaut und das Gelände wieder aufgeräumt. Nach einem letzten
gemeinsamen Mittagessen mit den übrig gebliebenen Vorräten trafen wir uns zum Abschluss noch einmal. Zum Abschied konnte jeder Astronaut einen Brief an Bommel schreiben – mit Gedanken, Erlebnissen und Wünschen aus dem gemeinsamen Wochenende.

Und so endete unsere Mission schließlich erfolgreich. Wir haben den neuen Planeten erkundet, den besten Lagerplatz gefunden, als Crew zusammengearbeitet und dabei jede Menge erlebt.
Mission Nova ist abgeschlossen – und wer weiß, vielleicht wartet irgendwo da draußen schon das nächste Abenteuer auf uns.

Es kann nicht kommentiert werden.