Im Rahmen des Stammeskompasses „Ich bleibe!“ vom 28.02. bis 01.03.26 beschäftigten wir uns mit der aktuellen und zukünftigen Personal- sowie Strukturplanung im Stamm. Anlass für dieses Treffen war, dass die derzeitige Stammesführung künftig den neuen Landesvorstand unterstützen wird. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie es gelingen kann, Pfadfinder*innen ab etwa 13/14 Jahren langfristig im Stamm zu halten und perspektivisch mehr Leiter*innen aus den eigenen Reihen zu entwickeln.

Am Samstagvormittag stand zunächst die Personalstruktur des Stammes im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde besprochen, wer weiterhin welche Aufgaben und Ämter übernimmt und welche Funktionen im Stamm künftig benötigt werden. Anschließend tauschten sich die Teilnehmenden über die einzelnen Gruppen aus: Wie viele Kinder sind aktuell aktiv, was läuft in den Gruppen gut und welche Herausforderungen bestehen derzeit.
Am Nachmittag fand eine Zukunftswerkstatt mit „Easy“ aus Leipzig statt. Dabei lag ein besonderer Fokus auf einer gesunden Entwicklung der sogenannten Blauen Stufe. Intensiv wurde über die bestehende Stufenproblematik sowie über das Wegbrechen von Mitgliedern im Alter zwischen etwa 13 und 14 Jahren gesprochen.
In diesem Zusammenhang mit der Problematik der Pfadfinderstuf wurden zahlreiche Ideen und konkrete Maßnahmen entwickelt, um die Attraktivität der Angebote für diese Altersgruppe zu erhöhen. Unter anderem sollen künftig mehr Fahrten stattfinden, Sippenämter eingeführt und das Sippenstundenprogramm etwas anders gestaltet werden. Zudem setzte sich der Stamm intensiv mit der eigenen Identität auseinander. In diesem Zusammenhang wurde gemeinsam ein Stammeslied komponiert sowie über Traditionen, Stufenübergänge, das Tragen von Kluft und Halstuch diskutiert.
Auch die Roverstufe wurde betrachtet. Hier wurde deutlich, dass zukünftig mehr ansprechende Aktionen und ein klareres Stufenprogramm notwendig sind. Positiv hervorzuheben ist, dass sich eine neue Beauftragung für den R/R-Bereich gefunden hat. Außerdem planen mehrere ältere Sippenleitungen, im kommenden Jahr einen Kurs zu besuchen, um sich weiter für Leitungsaufgaben zu qualifizieren.
Der Samstagabend klang schließlich mit einer kleinen überbündischen Singerunde in gemeinschaftlicher Atmosphäre aus.
Der Stammeskompass bot insgesamt einen wichtigen Raum für Austausch, Reflexion und Zukunftsplanung und lieferte zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung des Stammes.

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