Begonnen hatte das Jahr 2021 mit einem unschönen Lockdown. Bis einschließlich Ostern konnten keine Gruppenstunden und Aktionen in Präsenz stattfinden.

Stattdessen fanden viele digitale Ereignisse statt, bei denen das Leitungsteam erweitert werden und unsere Wölflinge und Pfadis den Kontakt zu uns nicht verlieren sollten.

Ein großer Lichtblick war die Oster-Schatzsuche, die richtig in echt stattfinden konnte, wenn auch ohne gegenseitigen Kontakt.

Doch ab dem Sommer konnten unsere Gruppenstunden mit Abstand wieder durchgeführt werden. Anfangs waren sowohl Sippe als auch Meute noch zudritt bei den Treffen am Mittwoch – kaum vergleichbar mit unserer jetzigen Gruppenstärke!

Außerdem lernte die Meute und bald auch der restliche Stamm unseren neuen Meutenführer kennen: lilie, ein 19-jähriger VCP-Pfadfinder.

Dann kam sie endlich, die erste Fahrt. Die Sippe fuhr mit Holger, Mo, Ranveer und lilie auf Sternhajk in die Oberlausitz. Andere Pfadis real treffen, Feuer machen, Pfadilieder singen und ganz viele Mückenstiche – das lang ersehnte Fahrtengefühl war wieder da!

Auch für die Meute ging es mit dem Stammeslager in Kändler und dem Landeswölflingswochenende in Löbejün richtig zur Sache. Ritter Rüdiger wird den Wölflingen wohl ebenso wie die Panzerknacker noch lange in Erinnerung bleiben!

Für unsere Gruppenleitungen fand der Querkurs statt: Erst noch digital, dann mehr und mehr in Präsenz. Abschluss fand die Weiterbildung in der wunderschönen Boofen- und Groovenfahrt.

Die Sippe machte sich im Herbst erneut auf Fahrt und das gleich zwei mal: Beim Städtespiel in Berlin trafen sie andere Pfadigruppen und erlebten die spannendsten Sachen während sie auf dem FAbLa die Fahrtensaison bei stürmischem Wetter ausklingen ließen.

Der über das Jahr stark angewachsene Stamm Noch-„Wanderer“ traf sich zu einem letzten großen Treffen im Schullandheim – dem Stammestag! Mit unseren Gästen aus Lommatzsch und Colditz und zahlreichen unterstützenden Eltern waren wir die größte Gruppe an Pfadis, die wir bisher auf einer eigens geplanten Aktion dabei haben durften.

Hier bekamen wir unseren neuen Namen: „Fennek“.

Die Meute hatte sich 2021 in den Gruppenstunden mit dem Projekt „Tiere im Wald“ beschäftigt, bei dem es vielseitiges Programm zu Insekten und Vögeln zu entdecken gab. Mit dem Landeswölflingstag im Zoo Leipzig sollte das Thema zu den Säugetieren schwenken, doch dazu kam es nicht mehr…

Denn trotz der vielen Aktionen, dem hoffnungsvollen Sommer und zahllosen Hygienekonzepten kamen wir an den Punkt, zu dem keiner von uns zurück wollte: Coroni war wieder da…

Dennoch blicken wir auf ein wundervolles Pfadijahr zurück, in dem wir nicht nur viel erlebt haben, sondern unsere liebe Sonne auch tolle Förderungen an Land gezogen und gut Werbung gemacht hat!

Die Fenneks haben inzwischen über 30 Mitglieder, eine Jurte und 2 Kohten!

Und nun, lassen wir dieses turbulente Jahr ganz ruhig ausklingen. Mit unserem digitalen Adventskalender haben wir einen tollen Ersatz für die Dezembergruppenstunden gefunden.

Außerdem bringen Aktionen wie das Friedenslicht oder der heutige Jahresabschluss ein wenig Ruhe und viel Zuversicht in die Weihnachtszeit:

Es war doch trotz allem ein gutes Jahr!


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